Timmelsjoch statt Teneriffa

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Zugegeben, es gab schon den ein oder anderen Moment während unserer gerade beendeten Tour durch die Berge, in dem ich mir für einen kurzen Augenblick eine bequeme Strandliege herbeisehnte, um meinen strapazierten Körper ein wenig auszuruhen. Denn selbst auf unserer neuen Reisemaschine, auf der man im Grunde wie auf einem gemütlichen Sofa sitzt, stellen sich irgendwann nach mehreren Stunden Fahrt Ermüdungserscheinungen ein. Doch trotz aller physischen Anstrengungen würde ich immer wieder eine Motorradreise einem Strandurlaub vorziehen. In vier Tagen durch die Alpen erleben wir definitiv mehr,  als in zwei Wochen Pauschalurlaub auf Teneriffa. Timmelsjoch statt Teneriffa weiterlesen

Brasilien

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat begonnen. Mit den Bildern im Fernsehen werden Erinnerungen wach, die schon viele Jahre zurückliegen. Ist es wirklich schon mehr als 18 Jahre her, dass ich in diesem wunderschönen Land gewesen bin? Die Erlebnisse, die ich mit dem einwöchigen Layover in Salvador de Bahia verbinde, sind noch unglaublich präsent. Aber ich habe diesen Stop auch immer als einen der schönsten und eindrucksvollsten während meiner Condor-Zeit betrachtet. Außerdem war dies der einzige „Umlauf“, bei dem mich meine Mutter begleitet hat. Was etwas ganz Besonderes gewesen ist, denn sie scheut lange Flüge,  seit ich denken kann.  Die gemeinsam erlebten Momente in Brasilien verbinden uns heute immer noch auf eine für uns außergewöhnliche Weise. Aber genug der Sentimentalitäten. Es geht schließlich um eines der landschaftlich und geografisch faszinierendsten  Länder dieser Erde.

Salvador de Bahia
Salvador de Bahia

Das Ziel Salvador de Bahia wurde damals einmal wöchentlich angeflogen. Was für uns als Crew bedeute, dort eine Woche Aufenthalt zu haben. Relativ schnell war klar, dass wir nicht sieben Tage am Hotelpool liegen wollten. Also organisierten wir uns spontan über eine Reisestelle in Salvador Tickets für Rio de Janeiro und Iguazú. Die gesamte Kabinenbesatzung und der Copilot schlossen sich unseren Plänen an – zumindest was Rio anging. Ganz einfach war das nicht, das Büro war schwer zu finden und die Kommunikation mit der Lufthansa-Reisestelle in Frankfurt problematisch. Mitte der 90er Jahre war E-Mail-Verkehr noch nicht Gang und Gäbe, ganz zu schweigen von mobilem Internet. Doch irgendwann hielten wir unsere Voucher in den Händen und flogen Stand-by nach Rio.  Brasilien weiterlesen